Abgeordnetenhauswahl Nach der Wahl: Jetzt muss die Industriepolitik für Berlin auf die Tagesordnung!

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus ist entschieden. Nun wird ausgelotet, welche politischen Mehrheiten unsere Stadt in Zukunft prägen werden. Für die IG Metall Berlin ist klar: Eine starke Industrie, sichere Arbeitsplätze und das Thema Wohnen müssen dabei ganz oben auf der politischen Agenda stehen.

Auf einem Wahlzettel wird ein Kreuzchen gesetzt

21. September 2026 21. September 2026


Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist entschieden. Jetzt beginnt die Phase, in der die politischen Prioritäten für die kommenden Jahre festgelegt werden. Während über mögliche Regierungsbündnisse und politische Mehrheiten verhandelt wird, macht die IG Metall Berlin deutlich: Eine aktive Industriepolitik, sichere Arbeitsplätze, Investitionen in die Zukunft und allen voran das Thema Wohnen gehören ganz oben auf die politische Agenda!

Im Vorfeld der Wahl haben wir gemeinsam mit Betriebsrätinnen und Betriebsräten alle Spitzenkandidierenden in Berliner Industriebetriebe eingeladen. Vor Ort ging es um die konkreten Herausforderungen der Berliner Industrie: um gute und sichere Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung, ausreichend Industrieflächen sowie die notwendigen Investitionen für eine erfolgreiche Transformation. 

Dabei haben wir unsere Forderungen für eine zukunftsfähige Industrie direkt mit den Spitzenkandidierenden diskutiert. Alle haben uns ihre Unterstützung signalisiert.  

„Wer künftig im Roten Rathaus regiert, muss liefern. Die Berliner Industrie braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen, Investitionen und eine klare industriepolitische Strategie. Deshalb werden wir uns aktiv in die Koalitionsverhandlungen einmischen und die Politik an ihre Zusagen erinnern, die sie den Beschäftigten im Wahlkampf gegeben haben“, sagt Constantin Borchelt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin.