Gemeinsam arbeiten, gemeinsam leben Migration

Mehr als 500 000 Metallerinnen und Metaller haben einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen sind ehrenamtlich aktiv – in den Betrieben genauso wie in ihrer Gewerkschaft. Wie Du mitmachen kannst.

Vielfältig aufgestellt

Berlin ist weltoffene Stadt mit Menschen aus allen Ecken der Welt. In der Hauptstadt leben und arbeiten Menschen aus über 190 Ländern. Neben dem Charme dieser bunten Stadt zieht die Arbeit viele dieser Menschen in diese bunte Stadt.

Die IG Metall Berlin setzt sich dafür ein, dass ihre Arbeit gut und selbstbestimmt ist – unter anderem mit dem Berliner Migrationsausschuss. Ihm gehören Betriebsräte, Vertrauensleute und aktive IG Metallerinnen und Metaller an. Aus ihrer Mitte haben die Mitglieder einen Vorstand gewählt, der den Ausschuss vertritt und gemeinsam mit Simon Sternheimer aus der Geschäftsstelle die Sitzungen und Aktionen des Migrationsausschusses vorbereitet und durchführt.

Das sind wir

Den Vorstand des Migrationsausschusses bilden:

  • Mustafa Yeni, Betriebsratsvorsitzender bei Pierburg

  • Irina Mann, freigestellte Betriebsrätin und Vertrauenskörperleiterin bei der Siemens Niederlassung

  • Izzet Kalkan, Betriebsrat bei Otis

  • Hatice Karagöz, Mitglied der Vertrauenskörperleitung bei Pierburg

  • Soner Sinac, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei APCB

„Die Zeiten der Schwarz-Weiß-Bilder ist nicht nur in der Technik, sondern auch im Arbeitsalltag vorbei“, sagt Izzet Kalkan darüber, warum er sich im Ausschuss engagiert. „Im Migrationsausschuss zeichnen wir ein modernes Farbbild der IG Metall und der Beschäftigten in den Unternehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Erkenntnis in der Gesellschaft und in den Unternehmen zur Normalität gehört.“

Soner Sinac sieht es so: „Dazu gehört auch, dass wir in der Öffentlichkeit präsenter sind und zeigen, dass das Thema Rassismus für viele Menschen mit einer Migrationsbiografie leider immer noch zum Leben und zum Arbeiten dazu gehört.“ Dass diese Ziele die Grundwerte der IG Metall sind, sagt Hatice Karagöz, Betriebsrätin bei Pierburg: „Die IG Metall setzt sich für die Interessen aller Beschäftigten ein. Egal welcher Herkunft, Religion oder etwas Anderem. Gemeinsam sind wir stärker als gespalten.“

„In unseren Betrieben, wie auch in unserer Gesellschaft sollte jeder Mensch so akzeptiert werden wie er oder sie ist. Egal mit welchem Glauben, welcher Herkunft oder sexuellen Orientierung. Vorurteile können wir nur durch Dialog überwinden“, stellt Mustafa Yeni klar. „Wichtig ist, dass keiner der Beschäftigten auf der Strecke bleibt“, erklärt Irina Mann. „Es müssen alle mitgenommen werden. Sprachliche Barrieren dürfen kein Hindernis für die Integration in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft sein. Vor allem Frauen sollen eine besondere Unterstützung erfahren.“

 

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