Ausstellung Ausstellung „Ästhetik des Widerstands“ der IG Metall Berlin zieht weiter

Nach ihrer Premiere im Mai zieht die Ausstellung „Ästhetik des Widerstands: Von der Skizze zur Bewegung“ jetzt weiter und ist ab sofort bis zum 22. Oktober in der Berliner Bildungsstätte der IG Metall zu sehen. Der Eintritt ist frei.

22. September 2026 22. September 2026


Ausstellung

Die Ausstellung widmet sich historischen Plakaten, Flugblättern und Druckgrafiken aus gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen und eröffnet einen besonderen Blick auf diese Zeugnisse der Arbeiterbewegung. Sie betrachtet die Exponate bewusst nicht nur als politische Dokumente, sondern auch als künstlerische Ausdrucksformen.

Die Werke zeigen, wie Beschäftigte über Jahrzehnte hinweg für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen gekämpft und gesellschaftliche Veränderungen angestoßen haben. Gleichzeitig machen sie die kreative Kraft sozialer Bewegungen sichtbar. Mit ihren prägnanten Bildern, Symbolen und Botschaften spiegeln die Exponate Mut, Entschlossenheit und Solidarität wider, die gewerkschaftliche Kämpfe bis heute prägen.

Zugleich wirft die Ausstellung eine aktuelle Frage auf: Wie zugänglich ist Kunst in unserer Gesellschaft für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Die Exponate verdeutlichen, dass Kunst nicht nur in Museen entsteht und wirkt, sondern auch auf Straßen, in Betrieben und in sozialen Bewegungen. Sie kann Menschen verbinden, mobilisieren und zum Nachdenken anregen.

 

Kostenfrei besuchen bis 22. Oktober

Die Ausstellung ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich. Sie kann vom 22. September bis 22. Oktober 2026 im IG Metall Bildungszentrum Berlin (Gotzkowskystraße 20/21) besucht werden. Geöffnet ist sie täglich von 9 bis 17 Uhr in der 4. Etage.

Externe Besucher*innen melden sich bitte am Empfang. Von dort werden sie durch die Kolleginnen der Bildungsstätte in die Ausstellungsräume begleitet.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.